Therapie

Panikstörungen Therapiemöglichkeiten

Das Hauptziel bei der Behandlung von Panikstörungen ist die Reduktion der Anzahl an Panikattacken und die Linderung der Schwere der Symptome

Panikattacken TherapiePsychologische Therapie und Medikation sind die zwei Haupttypen bei der Behandlung von Panikstörungen.

Abhängig von Ihren individuellen Umständen benötigen Sie einer dieser beiden Behandlungsarten oder eine Kombination aus beiden.

Wenn Ihnen psychologische Therapie angeboten wird, wird dies wahrscheinlich in der Form von Kognitiver Verhaltenstherapie sein. Wenn das keine Wirkung zeigt, können Medikamente empfohlen werden.

Bevor Sie eine Behandlungsmethode beginnen, sollte Ihr Arzt alle Optionen mit Ihnen besprechen und die Vorteile jeder Behandlungsmethode aufzeigen und Sie über mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufklären.

Keine einzige Behandlungsmethode oder Therapieform funktioniert für jeden und Sie müssen eventuell eine Reihe von Behandlungen ausprobieren, bevor Sie eine finden, die für Sie funktioniert. Die Behandlung, die Ihnen empfohlen wird, ist abhängig von Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand, der Schwere Ihres Zustands und Ihrer persönlichen Präferenzen.

Es ist wichtig, dass Sie verstehen, was die entsprechende Behandlung mit einschließt. Wenn Sie etwas nicht verstehen, was Ihr Arzt Ihnen erklärt hat, fragen Sie nach und lassen Sie sich die Details erklären.

Kognitive Verhaltenstherapie

Panikattacken Therapie Psychologische Therapie kann anhaltende positive Resultate bringen und wird für die Behandlung von Panikstörungen empfohlen. Sie wird normalerweise in der Form von kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) angewandt.

Kognitive Verhaltenstherapie wird für eine der effektivsten psychologischen Behandlungsformen für Panikstörungen gehalten. Sie schließt regelmäßige Sitzungen mit einem Therapeuten ein.

Der Therapeut spricht mit Ihnen darüber, wie Sie auf Panikattacken reagieren und worüber Sie nachdenken, wenn Sie eine Attacke erleben.

Wenn Sie und Ihr Therapeut irgendwelche negativen Gedanken und Glaubenssätze identifiziert haben, können Sie daran arbeiten, diese mit realistischeren und ausgewogeneren Varianten zu ersetzen. Ihr Therapeut kann Ihnen auch Wege zeigen, wie Sie Ihr Verhalten ändern können, damit es Ihnen leichter fällt mit zukünftigen Panikattacken umzugehen.

Sie können Ihnen beispielsweise Atemtechniken zeigen, die dazu verwendet werden können, während einer Panikattacke ruhig zu bleiben.

Namhafte Gesundheitsorganisationen empfehlen sieben bis vierzehn Stunden der kognitiven Verhaltenstherapie, die innerhalb eines Zeitraums von vier Monaten abgeschlossen werden sollten. Die Behandlung besteht für gewöhnlich aus wöchentlichen ein bis zwei Stundensitzungen.

In manchen Situationen wird ein kürzeres KVT Programm empfohlen. Das kann eine reduzierte Stundenanzahl für die KVT Sitzungen beinhalten, die mit Hausaufgaben dazwischen ergänzt werden, damit Sie das, was Sie in den Sitzungen gelernt haben, einüben können.

Sie sollten Ihren Arzt bzw. Allgemeinmediziner während Sie eine KVT machen regelmäßig aufsuchen, damit dieser Ihre Fortschritte begutachten kann und sieht, wie es Ihnen dabei ergeht.

Unterstützungsgruppen und Gruppentherapie

Angst bezwingenUnterstützergruppen und Gruppentherapien können nützliche Informationen und Ratschläge geben, wie Sie effektiv mit der Panikstörung umgehen können. Sie sind auch ein guter Weg, um andere Leute zu treffen, die ähnliche Erfahrungen mit diesem Zustand gemacht haben.
Panikattacken können manchmal beängstigend und isolierend sein. Es kann also sehr hilfreich sein zu wissen, dass andere Leute die gleichen Erfahrungen und Emotionen mit Ihnen teilen.

Gruppentherapie schließen häufig persönliche Treffen mit ein, bei denen Sie über Ihre Probleme und Schwierigkeiten mit anderen sprechen können. Viele Unterstützergruppen bieten auch Hilfe und Rat über das Telefon oder mittels Schriftverkehr an.

Fragen Sie Ihren Arzt nach Unterstützergruppen für Panikstörungen in Ihrer Gegend oder suchen Sie im Internet nach weiteren Informationen dazu.

Antidepressiva

Antidepressiva werden häufig mit Depressionen assoziiert. Sie können jedoch auch verwendet werden, um eine Reihe anderer psychologischer Zustände zu behandeln.

Antidepressiva können zwei bis vier Wochen brauchen, bis Sie Wirkung zeigen. Es ist daher wichtig sie weiterhin einzunehmen, auch wenn Sie das Gefühl haben, dass sie nicht wirken. Sie sollten immer nur dann verschreibungspflichtige Medikamente absetzen, wenn Ihr Arzt den Rat dazu gibt.

Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer und Trizyklische Antidepressiva sind zwei Antidepressiva Typen, die häufig zur Behandlung von Panikstörungen empfohlen werden.

Wenn Sie mit einer neuen Art der Medikation beginnen, sollten Sie regelmäßig von Ihrem Arzt untersucht werden, und das in zwei, vier, sechs und 12 Wochen Intervallen. Das wird Ihnen erlauben etwaige Probleme anzusprechen, die Sie mit der Medikation haben und Ihrem Arzt dabei helfen, zu entscheiden, welche Behandlungsmethode am effektivsten ist. Es wird Ihnen auch die Möglichkeit geben eine andere Art der Medikation auszuprobieren, wenn Sie das wünschen.

Weitere Behandlungsmethoden finden Sie hier.